Ausbildung zum Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung

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Computer sind in unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Egal wo man hinsieht sieht man computerbasierte Anwendungen. Egal ob es das Smartphone oder das eigene Auto ist - für alle technischen Geräte müssen Anwendungen und Programme geschriebene werden, um diese entsprechend zu Steuern. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel ein Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Seine Aufgabe ist es in einem Betrieb eine Software zu erstellen bzw. diese für einen Gebrauch zu optimieren.

Was genau ist ein Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung?

Ein Fachinformatiker / Fachinformatikerin kann sehr viele verschiedene Berufe ausführen, wird aber in seiner Ausbildung mit den verschiedensten Programmiersprachen konfrontiert. Er erhält ein umfassendes Wissen über die theoretische und die praktische Informatik. Die theoretische Informatik beschäftigt sich mit den Abläufen einer Software, der Funktion von Computern und der Berechnung von bestimmten Prozessen und Daten. Dazu gehören in der Ausbildung auch die Planung der Entwicklung einer Software, da so etwas für ein Unternehmen sehr wichtig sein kann. Die Idee zu einem Programm durch einen Fachinformatiker / Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung ist zwar sehr wichtig, wird aber ohne sorgfältige Planung nicht funktionieren. Der praktische Teil umfasst hauptsächlich die Programmieraufgaben, die für die verschiedensten Berufe eingesetzt werden können. Neben dem herkömmlichen Erstellen einer Software übernimmt der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung auch die Erstellung einer umfassenden Hilfestellung zum entwickelten Programm und bearbeitet das Interface.

Video zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Berufswahl zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Wer sich bei der Berufswahl für eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung entscheidet, sollte sich vorher ein Bild über die möglichen späteren Aufgaben und Betätigungsfelder machen. Diese können sehr vielfältig und abwechslungsreich sein. In diesem Beruf wird es ganz bestimmt nie langweilig. Man kann mit der Softwareentwicklung seine Kreativität ausleben.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Von vornherein mitbringen sollte man ein stark ausgeprägtes Interesse an Computerarbeiten, Abstraktionsvermögen und logischem Denken. Man sollte Lust am Ausprobieren von neuen Programmen haben und sich vielleicht sogar schon vor der Ausbildung in der Freizeit mit ersten eigenen Programmierversuchen beschäftigen. So wird es später möglich, das ursprüngliche Hobby zum Beruf zu machen. Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung ist die Beherrschung der englischen Sprache, besonders des sogenannten Computerenglisch. Mit der Hardware, auf der die Anwendungsprogramme laufen sollen, muss man sich ebenso vertraut machen können wie mit den Zielen, die die Software hervorbringen soll. Dazu sind technisches Verständnis und Einfühlungsvermögen notwendig. Teamgeist gehört natürlich ebenso dazu. Die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung kann man mit Abitur, aber durchaus auch mit Real- oder Hauptschulabschluss beginnen. Das ist bei den einzelnen Ausbildungsunternehmen unterschiedlich. Gute Noten, nicht nur in Informatik, sind von Vorteil, wichtig sind aber besonders ein gewisses Talent zum Programmieren und hohes Engagement dafür. Viel Geduld sollte man beim Programmieren aufbringen können.

Berufsaussichten nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung sind die Einsatzmöglichkeiten sehr breit gefächert. Mit dem Zeugnis der Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung eröffnen sich großartige Berufswege. Anwendungsentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und werden meist auch gut bezahlt. Man kann sowohl als Programmierer, als auch als Administrator in einer Netzwerkabteilung von kleineren und größeren Firmen arbeiten. Die Möglichkeit, sich zum Projektleiter hoch zu arbeiten ergibt sich oft sehr schnell. Der Einstieg in Führungspositionen ist mit der Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung möglich. Auch die Selbständigkeit als Anwendungsentwickler ist denkbar. Kundensupport, Mobilität und Flexibilität gehören häufig zu den Aufgaben eines Anwendungsentwicklers ebenso wie die Beratung und Schulung von Kunden und Anwendern. Das erfordert manchmal auch ungewöhnliche Arbeitszeiten wie zum Beispiel an Wochenenden. Einiges lässt sich aber auch über Fernwartung bequem von zu hause oder von unterwegs erledigen. Nach der Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung wird sicher jeder Anwendungsprogrammierer seinen geeigneten Arbeitsstil finden.

Inhalte der Ausbildung zum Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung

In der Fachrichtung Anwendungsentwicklung lernen Fachinformatiker/innen das Entwickeln und Programmieren kundenspezifische Software. Sie passend Diese an die Vorstellungen des Kunden an und testen bestehende Anwendungen. Außerdem entwickeln sie anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Evetuell auftretende Fehler beheben sie unter zur Hilfenahme von Diagnosesystemen. Sie beraten die Kunden und schulen sie in der Anwendung der neuen Software. Im Rahmen der lernen sie die Methoden des Software Engineerings einzusetzen, verschiedene Programmiersprachen und Entwicklertools zu nutzen.

Lehrfächer in der Berufsschule die drei Jahre lang besucht werden muss sind

  • Religionslehre
  • Deutsch
  • Sozialkunde
  • Englisch
  • Betriebswirtschaftliche Prozesse
  • IT-Systeme
  • Vernetzte Systeme
  • Anwendungsentwicklung/Programmierung

Die Ziele der schulischen Ausbildung "Betriebswirtschaftliche Prozesse" sind:

Die Schülerinnen und Schüler lernen einen Arbeitsauftrag zu analysieren, sich Informationen zu beschaffen und diese so aufzubereiten, dass sie für ein effektives Ergebnis genutzt werden können. Für die Weitergabe von Informationen werden folgende Fertigkeiten geübt:

  • adressatengerechte Präsentationsformen wie z.B. Powerpoint
  • Dokumente und Dateien zusammenzustellen

"Stellung eines Betriebs in Wirtschaft und Gesellschaft" befähigt die Schülerinnen und Schüler einen Betrieb zu führen:

  • Ziele und Aufgaben
  • Produktionsfaktoren und Faktorkombination
  • Arbeitsteilung in der Wirtschaft
  • Marktstrukturen und ihre Auswirkungen:
  • Marktarten und Marktformen
  • Anbieter
  • und Nachfragerverhalten
  • Preisbildung
  • Kooperation und Konzentration
  • Rechtsformen
  • Grundzüge staatlicher Wettbewerbspolitik

Einfache IT-Systeme

  • Konzeption
  • Kundenanforderung
  • IT-Produkte und Leistungen
  • Dokumentation
  • Hardwareaufbau und -konfiguration

Informationsverarbeitung in IT-Systemen

  • Bedeutung und Darstellungsformen der Information
  • Zahlensysteme
  • Codes
  • logische Grundfunktionen der Digitaltechnik
  • Bool’sche Algebra

Software

  • Systemsoftware
  • Anwendungssoftware

Inbetriebnahme und Übergabe

  • Systemstart
  • Fehlersuche
  • Systemdokumentation und Präsentation

Projektierung von Anwendungssystemen

  • Modell des Projektmanagements
  • Entwicklungsstrategien und Vorgehensweise der Anwendungsentwicklung
  • Modelle und Verfahren der Qualitätssicherung
  • Methoden der IST-Analyse betrieblicher Prozesse und des IT-Systems
  • Methoden und Werkzeuge zur Entwicklung eines Lösungskonzepts
  • Methoden und Werkzeuge zur Dokumentation

Programmentwicklungsmethoden

  • Grundlegende Algorithmen und Datenstrukturen
  • Strukturierung und Dokumentation
  • Programmbibliotheken
  • Praxisrelevante Softwareentwicklungsumgebungen
  • Ergonomische Gestaltung von Software

Zu guter Letzt werden die Schüler in Teilbereichen und Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens geschult. Das Befähigt Sie einen eigenen Betrieb zu führen.

Programmiersprachen in der Ausbildung

Die wohl am meisten genutzte Programmiersprache ist C bzw. die Abwandlungen C+, C++ und C#. Alle Abwandlungen bauen jedoch auf der Grundlage der Sprache C auf und können somit recht schnell durch die ausgeübten Berufe erlernt werden. Neben C ist auch Java eine sehr wichtige Programmiersprache für den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, da diese Sprache vor allem in kleinen technischen Geräten wie z.B. Bordcomputer für Autos oder Handy benutzt wird. Bei Gelegenheit werden auch einfache Sprachen wie Perl oder Python erlernt, die hauptsächlich nur für die Benutzung in der Kommandozeile zur Verfügung stehen. Für das Erstellen einer Vollständigen Software eignet sich jedoch immer die Programmiersprache C am besten.

Berufe nach der Ausbildung

Das Berufsfeld sowie das Feld der Unternehmen, in denen man mit einer abgeschlossenen Ausbildung arbeiten kann ist sehr breit, da dem Fachinformatiker/Fachinformatikerin ein sehr breiter Grad an Wissen im Segement dieser Fachrichtung bereit gestellt wird. Ein möglicher Beruf wäre die Planung und Projektleitung von einer Softwareherstellung oder Softwareoptimierung. Diesen Status erlangt man jedoch erst nach einigen Jahren Erfahrung. Den Anfang macht man in einem Betrieb, meist als einfacher Programmierer, wobei man sich wie in jedem anderen Beruf auch bei der Fachinformatik sehr hoch arbeiten kann. Das Erstellen und Verkaufen von leistungsfähiger Software bietet sehr breite Aufstiegsmöglichkeiten und den flexiblen Wechsel zwischen mehreren Betrieben, da die Programmiersprachen in sich stimmig sind. Mit dem erlernten Wissen, kann man als Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung auch selbstständig werden und eigene Programme schreiben bzw. Verkaufen. Dies kann eine Software für mobile Geräte (z.B. eine App) oder eine richtige Software für einen Computer sein. Bei Verkauf der Software kann man viel Geld erzielen, da die Käufer meist Unternehmen sind, die auch einen Support benötigen. Der Support von Software gehört auch zu einem der Themengebiete und umfasst auch einen der am meisten ausgeübten Berufe des IT-Technikers. Dieser ist für den technischen Support in einem Unternehmen zuständig und kümmert sich um den reibungslosen Ablauf und die Funktion von Computern und anderen technischen Geräten.

Eignung für die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Falls du das Fach Informatik in der Schule mit Begeisterung abgeschlossen hast, solltest du über diese Möglichkeit auf jeden Fall nachdenken. Wenn du sehr vertraut mit dem Umgang des Computers bist und Sachen am Computer sehr schnell erledigen hast oder sogar schon eigene Erfahrungen mit dem Programmieren gemacht hast, so solltest du dich auf jeden Fall zu einer Ausbildung zum Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung bewerben. Dieser Beruf bietet dir nicht nur umfassende Kenntnisse der Fachinformatik, die du auch privat einsetzen kannst, sondern auch den flexiblen Wechsel zwischen den verschiedensten Betrieben und sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten. Außerdem erlernst du den schnellen und umfassenden Umgang mit Computern und vor allem verschiedenen Betriebssystemen. Nach der Beschäftigung in einem Unternehmen stehen dir auch bestimmte Rabatte und Vergünstigungen im Bereich der IT und Computertechnik zur Verfügung.

Verlauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ist eine deutschlandweit anerkannte Ausbildung und wird von IT-Unternehmen durchgeführt. Die Dauer beträgt drei Jahre und beinhaltet sowohl den praktischen Teil in Betrieben, als auch den theoretischen Teil, den du in der Berufsschule erlernst. Falls du schon einen Schulabschluss hast (z.B. ein Abitur) so ist es möglich durch einschlägig gute Fächer die Dauer der schulischen Ausbildung zu verkürzen und diese somit schneller zu beenden. Die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung darf nicht mit dem Studium der Informatik verwechselt werden, da das Studium allgemein umfassende Kenntnisse auf diesem Gebiet bietet und keine Ausbildung ist. Die Ausbildung umfasst die folgenden Qualifikationen: Datenbanktheorie, der Datenbankentwurf und die Abfrage, die Analyse und der Entwurf einer Softwareentwicklung und der dazugehörigen Technik, Kenntnisse über die Kostenanalyse, Planung von Projekten und Kommunikationstechniken.

Im letzten Lehrjahr wird eine Prüfung geschrieben, die von der IHK durchgeführt wird und aus zwei Teilen besteht. Beide Teile müssen mit mindestens 50 % bestanden werden. Fern ersten Teil bildet ein Abschlussprojekt. Dabei handelt es sich meist um die Implementierung eines Softwareproblems, wofür 70 Stunden Arbeitszeit vorgeschrieben sind. Nach Fertigstellung wird die Software dokumentiert und vorgestellt. Bei der Erstellung der Software und der Bearbeitung der Aufgabe geht es neben dem Programmieren auch um Faktoren wie Kosten und Arbeitsverteilung.

Für den zweiten Teil der Prüfung werden drei Teilprüfungen in schriftlicher Form geschrieben. Die erste Prüfung für die Ausbildung zum fachinformatiker anwendungsentwicklung stellt die Fachqualifikationen in Frage, die man im Unternehmen gelernt hat. Die zweite Prüfung ist die Kernprüfung und prüft alle Kerngebiete im Bereich der Informatik. Die letzte schriftliche Prüfung geht über das Wissen im Bereich Wirtschaft und Soziales.

Falls du also gerne am Computer arbeitest und mehr als nur "Office-Programme" beherrscht so ist die Ausbildung zum Fachinformatiker genau das Richtige für dich. Sie wird die viel Spaß bieten, später sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten für verschiedene Berufe verschaffen und möglicherweise die erste Schwelle zum eigenen selbstständigen Unternehmen sein.

Vergütung in der Ausbildung zum Fachinfomatiker Anwendungsentwicklung

Die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung erbringt dauerhafte und zuverlässige Berufschancen. Die Entwicklungsmöglichkeiten der beruflichen Karriere sind unbegrenzt. Ständige Qualifizierung und Bereitschaft zur Wissenserweiterung durch Studium gehören zum Beruf. Die Ausbildungsvergütungen zwischen 710,00 Euro monatlich und 1300,00 Euro monatlich sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Der Beruf des Fachinformatikers ist ein Beruf mit Zukunft. Der Bedarf an Fachkräften der Computerbranche in Deutschland ist enorm. Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung haben eine ausgezeichnete Berufsperspektive. Sie können nach ihrer Ausbildung in den Bereichen Softwareentwicklung, Systemintegration oder Spieleentwicklung in der Gamebranche arbeiten. Mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne suchen intensiv nach Fachkräften im Bereich Programmierung. Hoch bezahlte Spezialisten der Informatik verdienen beachtliche Gehälter. Der Weg dahin führt über die Ausbildung, ständige Qualifizierungen und unter Umständen über ein Studium.

Die Ausbildungsvergütung für Fachinformatiker ist bundesweit nicht durchgängig erfasst. Im statistischen Mittel verdienen Fachinformatiker im ersten Lehrjahr 710,00 Euro pro Monat, im zweiten Lehrjahr 770,00 Euro und im dritten Lehrjahr 830,00 Euro monatlich. In den Bundesländern des Ostens von Deutschland liegen die Ausbildungsvergütungen im Durchschnitt 50,00 Euro niedriger. Die Höchstwerte für die Ausbildungsvergütung liegen den Statistiken der IHK zufolge bei 1300,00 Euro pro Monat im dritten Ausbildungsjahr.

Einstiegsgehalt eines ausgebildeten Fachinformatikers Anwendungsentwicklung

Die Einstiegsgehälter für Fachinformatiker nach der Ausbildung schwanken zwischen 2500,00 Euro monatlich und 3700,00 Euro monatlich Bruttogehalt. Die Höhe der Ausbildungsvergütung und der Einstiegsgehälter ist nicht in erster Linie abhängig vom Bundesland der Ausbildung. Die Unternehmen zahlen unterschiedliche Ausbildungsvergütungen, wobei ein direkter Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Ausbildungsvergütung für Fachinformatiker erkennbar ist. Unternehmen und Konzerne mit über 500 Mitarbeitern zahlen Ausbildungsvergütungen für Fachinformatiker im oberen Bereich. Zu den beliebtesten Unternehmen bei den Fachinformatikern für Anwendungsentwicklung zählen Google, SAP, BMW Group, Microsoft, Audi und Apple. Wer eine Ausbildung zum Fachinformatiker der Anwendungsentwicklung wahrnehmen möchte, sollte seine Möglichkeiten bei einem ausbildenden Unternehmen prüfen. Die Auswahl des Ausbildungsplatzes nach dem Bundesland ist nicht empfehlenswert. In Baden-Württemberg, wo viele Unternehmen der Autobranche und des Maschinenbaus ansässig sind, sind die Statistiken für die Ausbildungsvergütung bei den Fachinformatikern positiv. Wer an ein Unternehmen mit geringen Vergütungen gerät, kann im Gegensatz zur Statistik eine unterdurchschnittliche Ausbildungsvergütung erhalten.

Gehalt für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

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Ein ausgelernter Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung erhält durchschnittlich gesehen circa 2.600 Euro pro Monat. Bemerkenswert ist, dass auch weibliche Fachinformatikerinnen nicht weniger als ihre Kollegen verdienen. Häufig ist ihr Gehalt sogar noch höher. In allen anderen Berufen verdienen Frauen bei gleicher Arbeit immer noch weniger als Männer.

Die Gehaltshöhe eines Fachinformatikers mit Berufserfahrung

Je nachdem wie lange ein Fachinformatiker bereits in seinem Beruf arbeitet, fällt auch die Höhe seines Gehalts aus. Während das Einstiegsgehalt bei rund 2.000 Euro monatlich liegt, bekommt ein Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung nach fünf Jahren bereits etwa 2.250 Euro pro Monat. Hat er hingegen schon 15 Jahre Erfahrung in seinem Beruf, kann er sogar bis zu 3.000 Euro monatlich verdienen. Weitere fünf Jahre Erfahrung ziehen wiederum eine Gehaltserhöhung nach sich, denn dann erhalten Fachinformatiker circa 3.600 Euro monatlich.

Weitere Faktoren für den Verdienst: Anwendungsentwicklung Gehalt

Wichtig für das Gehalt eines Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung ist auch die Größe des Unternehmens, in dem er arbeitet. Ist er für ein kleineres Unternehmen tätig, darf er mit 2.300 Euro monatlich rechnen. Größere Unternehmen zahlen schon etwas mehr, denn hier erhalten sie etwa 2.700 Euro pro Monat. Sehr große Unternehmen sind sogar bereit einem Fachinformatiker bis zu 3.000 Euro zu zahlen. Das liegt ganz einfach daran, dass größere Firmen auch höhere Umsätze erzielen, während der Umsatz bei kleinen Firmen niedriger ist.

Branchentypische und weitere Unterschiede

Neben der Größe eines Unternehmens ist auch die Branche für das Gehalt des Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung relevant. Arbeiten sie in Banken, werden ihnen die höchsten Gehälter von bis zu über 3.000 Euro ausgezahlt. Auch die Telekommunikationsbranche und die datenverarbeitende Branche zahlen relativ hohe Gehälter. Zudem kommt es auch darauf an, wo ein Fachinformatiker lebt. In den alten Bundesländern erzielt er ein durchschnittliche höheres Gehalt als in den neuen. Während Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung im Westen durchschnittlich 2.700 Euro verdienen, bekommt ein Fachinformatiker im Osten nur 2.100 Euro.

Die perfekte Bewerbung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Prägnant, aussagekräftig und einzigartig: Eine Bewerbung ist nichts anderes als Werbung für die eigene Person. Sie ist der Grundstein zum beruflichen Erfolg und muss bereits auf den ersten Blick überzeugen. Da fallen Nachlässigkeiten, Fehler und optische Makel sofort negativ auf und nicht selten auf die Arbeitsweise- und -genauigkeit des Bewerbers übertragen.

Der Gesamteindruck zählt

Je nach Berufswahl kann eine kreative Darstellungsform einer Bewerbung den Bewerber aus der Masse herausheben. Dabei bedeutet kreativ nicht, dass die Bewerbung besonders bunt und durch ausgefallene Motive, Formen und Schriftarten "aus der Reihe tanzen" soll. Vielmehr entscheidet hier die Qualität des Papiers und der Bewerbungsmappe, die Präzision der Drucktinte (scharfer Druck), Fehlerfreiheit bei der Formulierung sowie die Verwendung von einer etwas dickeren Pappe beim Umschlag, die das Papier vor Knickfalten schützt.

Besonders wichtig ist eine ausgewogene Verteilung über die Seite - das heißt, alle Dokumente müssen hinsichtlich ihrer Absätze, Schriftart und Schriftgröße einheitlich wirken.

Die Gliederung einer Bewerbung

Bis auf wenige Ausnahmen besteht eine Bewerbungsmappe aus den folgenden klassischen Elementen:

  • Anschreiben
  • Deckblatt, zumeist mit Foto
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse, Qualifikationen, Nachweise etc.

Häufig wird zusätzlich die sogenannte Dritte Seite hinzugefügt. Sie wird dazu genutzt, um zum Beispiel einen besonderen beruflichen Werdegang näher zu erläutern, oder der Bewerbung durch ein bekanntes Zitat mehr Ausdruck verleihen. In der Regel sollte man jedoch auf die Dritte Seite verzichten, da diese zumeist negativ bewertet wird.

Ein weiterer Zusatz in der Bewerbung kann der Kompetenzprofil sein. Hier können die Bewerber auf ihre besonderen Qualifikationen, Fähigkeiten und Weiterbildungsmaßnahmen hinweisen.

Die Ansprüche an die perfekte Bewerbung in der heutigen Zeit, werden immer komplexer. Die Unternehmen aus allen Branchen legen höchsten Wert auf Anspruch und Präzision im Zusammenhang mit den Bewerbungsunterlagen.

Das Anschreiben

In jeder Bewerbung von großer Bedeutung ist zunächst einmal das Anschreiben. Im Anschreiben sollte der Bewerber in jedem Fall hervorheben, warum es sich gerade für das Berufsbild, aber insbesondere für das entsprechende Unternehmen interessiert. Eine adäquate Recherche über das Unternehmen ist in dabei unabdingbar. Zusätzlich liefert sie wertvolle Informationen für spätere Vorstellungsgespräche. Weiterhin ins Anschreiben gehören die persönlichen Stärken und Schwächen. Es sollte nichts beschönigt, aber auch nicht untertrieben werden. Eine realistische Darstellung der eigenen Stärken und Schwächen ist in jedem Fall von Vorteil. Beim Anschreiben sollte darüber hinaus auf die Form in Bezug auf Einheitlichkeit, seriöse Stilistik sowie eine einwandfreie Rechtschreibung- und Grammatik, geachtet werden. Ans obere Ende des Anschreibens, gehört das Lichtbild. Dies sollte natürlich freundlich und seriös wirken, da das Unternehmen hier zum ersten Mal einen optischen Eindruck vom Bewerber erhält.

Der Lebenslauf

Neben dem Anschreiben, ist der Lebenslauf das Herzstück einer jeden Bewerbung. Die meisten Unternehmen bevorzugen einen tabellarischen Lebenslauf. Hier geht es darum, möglichst kurz und knapp die wichtigsten Informationen darzustellen. Diese beginnen bei den persönlichen Daten und gehen weiter über den schulischen Werdegang, bis hin zu den Berufserfahrungen. Bei den Berufserfahrungen hat der Bewerber die Möglichkeit, sich auf die für das Unternehmen relevanten Erfahrungen zu beschränken. Auf Nachfrage müssen aber alle gesammelten Berufserfahrungen genannt werden. Die Zeiträume der geleisteten Tätigkeiten sollten der Wahrheit entsprechen, nur so hat das Unternehmen die Möglichkeit sich ein Bild über das voraussichtliche Leistungsvermögen des Bewerbers zu machen.

Anhänge

Am Ende der perfekten Bewerbung stehen die Anhänge. Diese umfassen in der Regel Zeugnisse, Zertifikate und Zusatzqualifikationen. Auch entsprechende Praktika können geltend gemacht werden. Zusammenfassend kann hier alles eingebracht werden, was den Bewerber für das Unternehmen noch interessanter macht.

Die Online-Bewerbung: Der kleine, aber feine Unterschied

Zunehmend wird die klassische schriftliche Bewerbung von der Online- oder E-Mail-Bewerbung abgelöst - nicht zuletzt aus Kostengründen. Grundsätzlich gelten auch hier die gleichen Regeln wie für die klassische Bewerbungsmappe. Einige Unterschiede gibt aber doch:

  • Dateiformat: In der Regel gibt das jeweilige Unternehmen vor, in welchem Format (Word, PDF-Datei) die Bewerbungsmappe abgegeben werden soll
  • Anlagen: Die zu versendenden Dateien sollten mit Namen des Bewerbers sowie dem Zusatz "Bewerbung" benannt werden. So ist bereits vor dem Öffnen der Datei klar, um wenn und was es sich bei der Anlage handelt.
  • Anschreiben: Keineswegs sollte das Anschreiben als reiner Text in die E-Mail eingefügt werden. Anders als oft angenommen, dient der Text in der E-Mail lediglich dazu, den Leser höflich über das Vorhaben zu informieren und auf die als Dateianhang beigefügte Bewerbungsmappe hinzuweisen.

Weiterbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Ein guter Job sollte nicht nur mit einem entsprechend attraktiven Gehalt versehen sein, sondern zugleich Spaß machen und neue Perspektiven aufzeigen. Die IT Branche ist hierfür wie gemacht, weshalb die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung durchaus sehr gefragt ist. Ohne Frage kann bei der Arbeit in einer großen Firma auch hinsichtlich dieser Stelle ein breites Spektrum an Möglichkeiten genutzt und erlebt werden, doch bieten sich hinsichtlich der Weiterbildung beste Möglichkeiten.

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung als Einstieg

Gerade im IT Wesen gilt es einen guten Einstieg in das Berufsleben zu schaffen, um darauf aufbauend neue Möglichkeiten in der persönlichen Weiterbildung wahrnehmen zu können. Der Beruf als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung ist hierfür wie gemacht, denn es handelt sich um eine Anstellung als Fachkraft, welche hinsichtlich der Ausbildung und dem hierbei vermittelten Wissen als sehr fundiert gilt. Genau dies kann als klasse Einstieg genutzt werden, denn es lassen sich in Sachen Weiterbildung viele Möglichkeiten in diesem Berufsfeld finden, welche im späteren Berufsleben eine Menge an Vorteilen mit sich bringen können. Hierbei hilft auch das breite Fachwissen, um somit bei der Vertiefung und Spezialisierung größtmögliche Chancen zu erfahren.

Weiterbildung ist das Zauberwort

So mancher Beruf stellt eine berufliche Sackgasse dar. Nicht so die Anstellung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, denn hierbei handelt es sich um den perfekten Einstieg, welcher viele weitere Spezialisierungsmöglichkeiten mit sich bringt und in sich trägt. So kann beispielsweise die Weiterbildung nicht nur in Sachen Programmierung unternommen werden, denn Bereiche wie System Management, Netzwerk, Multimedia oder aber Kommunikationstraining und Arbeitsmethodik bieten hervorragende Betätigungsfelder, um das eigene Wissen zu vertiefen und zugleich eine Chance auf einen Sprung in der Karriereleiter zu haben. Besonders interessant ist, dass hiermit das Einsatzgebiet vergrößert werden kann und somit die Mitarbeit bzw. das Mitwirken in unterschiedlichen Projekten ermöglicht wird.

Das Ziel Fachwirt Datenverarbeitung

Sich auf ein Spezialfeld zu konzentrieren, kann eine Möglichkeit sein beruflich weiterzukommen. Es gilt jedoch hinsichtlich der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung zu sagen, dass durchaus die Chance besteht einen Fachwirt Datenverarbeitung zu machen, welcher einen großen Schritt in der eigenen Karriere bedeuten kann. Berufserfahrung ist hierfür unerlässlich, doch können weitere Qualifikationen im Netzwerk und anderen Themengebieten diese Optionen erlauben. Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung ist der Betriebswirt in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik. Ist die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung abgeschlossen, so kann an bekannten Wirtschaftsschulen binnen zweier Jahre dieser Abschluss erzielt werden, welcher eine Fülle an neuen Möglichkeiten und Optionen in der IT Branche und hinsichtlich des eigenen Berufs definitiv mit sich bringen wird.

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